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7 Tipps für Newsletter-Marketing

Der Newsletter ist schon seit Jahren tot. Mitnichten! Nach wie vor ist der Newsletter das Marketing-Instrument mit dem besten Kosten-Nutzen-Faktor. Und da es so einfach zu bedienen ist, ist es noch immer eine beliebter Kommunikationskanal für viele Unternehmen.

Das Marketing hat heute genügen Probleme. So auch beim Einsatz von Newslettern. Neben gewissen rechtlichen Vorschriften, sind beim Versenden von Newslettern ein paar Spielregeln zu beachten. Je besser diese Spielregeln beachtet werden, desto größter ist die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Gute Newsletter kann man daran erkennen, dass diese Regeln weitestgehend beachtet und eingehalten werden.

  1. Ehrliche (und eingängliche) Betreffzeile des Newsletter
  2. Einfaches Opt-Out-Verfahren – Kein Widerspruch in sich
  3. Transparenz zeigen – Wer bist du und was willst du?
  4. Vermeidung eines Call-to-Action-Überschwemmung – Kein tu dies, mach das
  5. Eigenlob stinkt …Zumindest zu viel davon!
  6. Klare und verständliche Struktur
  7. Mehrwerte schaffen und keine reine Werbung – Und was hab ich als Leser jetzt davon?

Blick auf rechtliche Vorschriften von Newslettern (unverbindlich)

  • Pflichtangabe Impressum: Diese Angaben gehören in ein Impressum.
  • Ausdrückliche Einwilligung für den Empfang: Idealerweise Opt-In besser: Double Opt-In.
  • Keine Werbung in Bestätigungsmais: Automatisch versendete Bestätigungs-E-Mails, also auch direkt nach der Newsletteranmeldung, dürfen keine Werbung enthalten.
  • Jederzeitige Abbestellung: Das Abbestellen des Newsletters muss jederzeit möglich und deutlich erkennbar sein.

 

Versicherungen bilden Innovationshubs

Wie kaum eine andere Sparte, versuchen Versicherungen und Finanzdienstleister derzeit einen Weg zu finden, sich für die Zukunft aufzustellen. Hiermit können Einstellungsstopps, Abschmelzung von Sozialleistungen oder gar Entlassungen verbunden sein. Auf einem anderen Feld tun sich diese eher konservativeren Unternehmen deutlich schwerer: Mit Innovationen.

Transformation von Versicherungen über Innovationshubs

Die Transformation von Versicherungen und Finanzdienstleistern in digitale Unternehmen bedeutet eine riesige Herausforderung. Schließlich kennt man sich mit dem Thema nicht aus. Und ähnlich, wie das mit der konservativen Oma oder dem konservativen Opa ist: Die versuchen bis zum Schluss am bewährten festzuhalten.

Mit Allianz, Axa oder Ergo versuchen die ersten Versicherer ihre Haltung zu ändern und gründen erste Innovationshubs. Mit dabei ist nun auch die Signal Iduna, die in Berlin das ihr Lab Signals gegründet hat. Dazu hier ein Interview mit dem Chief Digital Officer der Signal Iduna Gruppe, Johannes Rath, der sowohl die Marke als auch das Innovationslab leitet: Business Punk.

Ob und in wie weit, dies von Erfolg gekrönt ist, wird sich zeigen. Allerdings zeigt die Evolution, dass verharren auf altbewährten nicht erfolgsversprechend ist.

7 Gewohnheiten, die jedes Team von den Minions lernen kann

Das Leben (in einem Team) wäre so einfach, wenn wir alle in einem Zeichentrickfilm leben. Wie die Minions. Leider wird nicht alles, was wir uns wünschen, Wirklichkeit.
Trotzdem können wir uns einiges von den Minions lernen und in unser Leben einfließen lassen. Insbesondere beim Teambuilding:

  1. Bleib neugierig, bleib dumm!
  2. Mach oft Fehler!
  3. Fröhlichkeit ist eine Waffe
  4. Ernsthaft? Machst du Witze?
  5. Sag niemals nie!
  6. Einmal ein Team, immer ein Team!
  7. Iss Bananen und sei produktiv!

Der ausführliche Artikel kann hier gelesen werden: 7 habits that every team can learn from Minions.

Digitalisierung des Marketings: Was ist zu tun?

Digitalisierung? Na und? Was hat das Marketing jetzt zu tun und worauf gilt es zu achten?

Dinge werden gerne verschoben. Wir haben ja noch Zeit., Die anderen sind auch nicht viel weiterer oder Wir beobachten erst einmal den Markt.
Einstellungen wie diese, führen dazu, dass die Herausforderungen mit der Zeit weiter wachsen. Ein Umgang mit dem Thema „Digitalisierung“ wird dadurch nur verzögert und verkompliziert. Die Wichtigkeit, die alte Arbeitsweise auf neue Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse abzustimmen sollte inzwischen jedem Entscheider klar sein. Wir dürfen uns nicht auf den Floskeln ausruhen, nur weil wir nicht wissen, wie wir mit der Situation umgehen sollen.

Dies betrifft alle Bereiche eines Unternehmens und insbesondere das Marketing.

Digitalisierung? Aber was heißt das jetzt konkret?

Dass Herausforderungen existieren, ist uns bewusst. Wie aber soll damit umgegangen werden und was muss das Marketing beachten?

Eine Aussage, die sich seit der Entstehung von Marketing (oder Werbung oder Reklame oder, oder, oder) nicht verändert hat, ist nach wie vor richtig: Sende die richtigen Botschaften an den richtigen Kundenkontaktpunkten. Laut acquisa sind hierfür 5 Punkte elementar:

  1. Eine umfassende Begleitung des Kunden
  2. Content zentral erstellen und verwalten
  3. Gezielte Unterstützung von Nicht-Marketern
  4. Effiziente Planung und Steuerung von Kampagnen
  5. Technologie als Werkzeug annehmen.

Meetings sind Zeitverschwendung. Meistens.

Meetings sind ineffektiv und rauben Zeit, wenn Sie nicht gut vorbereitet und durchgeführt werden. Diese Erfahrung haben wir alle schon einmal gemacht. Immer mal wieder schaut man am Ende einer Arbeitswoche zurück und fragt sich, was habe ich eigentlich geschafft. Das Gefühl in vielen Meetings „nichts“ erreicht zu haben, kommt da nicht selten vor.

Zu diesem Thema gibt es auf den Internetseiten der Hans-Böckler-Stiftung eine interessante Studie: Die alltägliche Last der Kooperation. Diese Studie lässt sich kurz und knapp mit folgendem Zitat zusammenfassen:

Vor lauter Besprechungen kommen viele Beschäftigte kaum zu ihrer eigentlichen Arbeit. Das ist ein Zeichen mangelhafter Arbeitsorganisation – für Arbeitnehmer frustrierend, aus Unternehmenssicht ineffizient.

Entscheidungen, die früher Top-down getroffen wurden, werden heute vielfach delegiert und sollen in Gruppen (per Konsens) entschieden werden.
Grundsätzlich ist die Idee lobenswert und richtig. Doch müssen für Entscheidungsfindungen auch die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Auch wenn das oben genannte Zitat dies vermuten lässt, sind Meetings mit Sicherheit nicht überflüssig. Laut der Studie müssen Meetings aber „gezielter eingesetzt werden als das oft geschieht. Im betrieblichen Alltag lassen sich viele Abstimmungsprozesse effektiver bewältigen. Die Vorzüge „informeller Kooperation“ gegenüber dem formalisierten Meeting werden oft unterschätzt. Dabei ließen sich Probleme „auf dem kleinen Dienstweg“ häufig am schnellsten und einfachsten lösen.“

Aber was läuft in der Meeting-Kultur falsch?

Häufig werden die Basics eines Meetings nicht beachtet und dadurch geht die Nachhaltigkeit verloren.

  • Klare Abgrenzung des zu besprechenden Themas
  • Festlegen einer Tagesordnung (die den Teilnehmern frühzeitig bekannt gemacht werden muss)
  • Vorbereitung der Teilnehmer
  • Zusammenstellen relevanter Unterlagen
  • Formulieren von Problemen und Fragen
  • Verteilung von klaren Aufgaben
  • Dokumentation (Protokoll) der Ergebnisse, Entscheidungen, Aufgaben und Verantwortlichen

Entscheiden. Nicht Reden

Zu einem Meeting wird häufig jeder eingeladen, der nur ansatzweise Berührungspunkte mit dem zu besprechenden Thema hat. Doch keiner der Teilnehmer weiß, was er selbständig entscheiden kann und darf. Oder was er überhaupt selbst entscheiden will. Dies führt am Schluss dazu, dass man sich einigt, weitere Informationen zu sammeln und eine Entscheidung auf das nächste Meeting vertagt, um dann wieder zusammen zu kommen und sich erneut zu vertagen, und so weiter und so weiter…
Fazit: Es sollten nur die unmittelbar betroffenen Kollegen eingeladen werden, die eine Entscheidung treffen können. Ist die Entscheidung einer weiteren Person (z.B.: des Vorgesetzten) erforderlich, sollte diese ebenso eingeladen werden.

Angst vor Verantwortung

Einige Meetings werden aus Angst selbständige Entscheidungen zu treffen einberufen. Das Meeting dient in diesem Fall dazu, eine Entscheidung von möglichst vielen Personen absichern zu lassen und nicht alleine Verantwortung übernehmen zu müssen, selbst wenn diese Person die Entscheidungskompetenzen besitzt.

Überprüfung statt Beteiligung

Die Studie führt an, dass es ein wichtiger Grund vieler Meetings ist, Mitarbeiter zu kontrollieren. Vorgesetzte verschaffen sich auf diese Art und Weise einen Überblick über die „selbstgesteuerte Arbeitsformen“. Sobald mehrere Hierarchieebenen an Meetings teilnehmen, geht der Konsens- oder Kooperationsansatz verloren. Häufig wird – bewusst oder unbewusst – eine Entscheidung durch Führungskräfte in die durch sie gewünschte Richtung beeinflusst, da ein Ziel zwar formell nicht durch den Vorgesetzten formuliert wurde, er aber bereits klare Zielvorstellungen hat. Dies macht sich besonders bemerkbar, indem der Vorgesetzte das Meeting dazu nutzt, lange Monologe zu führen und/oder die eigentlichen Experten nicht zu Wort kommen (lässt) oder ignoriert werden.

Meeting vorbereiten
Sitzblockaden:
Sitzungen bringen die Arbeit nicht immer voran – vor allem wenn sie schlecht vorbereitet sind.

Das Marketing tut sich schwer mit der Digitalisierung.

Ein Begriff, der die letzten 2-3 Jahre immer häufiger durch deutsche Unternehmen geistert: Digitalisierung.

Die einen haben sich frühzeitig damit befasst, andere versuchen jetzt noch schnell ihre Prozesse und Infrastruktur an die neuen Anforderungen anzupassen.

Insbesondere auf das Marketing hat die Digitalisierung starke Auswirkungen. Nur die Frage zu betrachten, ob man bei Facebook oder Twitter aktiv wird, ist zu kurz gesprungen. Digitalisierung betrifft nahezu alle (Marketing-)Disziplinen

Ein Beispiel aus einer Studienzusammenstellung der Agentur „Kontor Digital Marketing“: 82% der befragten Markeing-Manager finden die Erfassung der Customer Journey sowohl online als offline wichtig. Gleichzeitig geben nur ca. 33% der Befragten an, die Customer Journey ihrer Kunden gut zu kennen. (Für weitere Studienergebnisse findet ihr eine entsprechende Infografik weiter untern…)

Welche Fragen müssen sich Marketing-Entscheider stellen?

Auf das Marketing kommen derzeit viele Fragen zu.

  • Sind die bestehenden Wege noch zeitgemäß richtig?
  • Welche Erwartungen stellen (potenzielle) Kunden an uns und wie können wir diese Kundenerwartungen erfüllen?
  • Wann und welche Instrumente müssen angepasst werden? Immerhin gibt es unzähliche Möglichkeiten.

Herauszufinden, welches Instrument und welcher Prozess wie lange für welche Zielgruppe das Richtige ist, ist eine riesige Herausforderung. Die nächsten Jahren werden zeigen, welche Unternehmen sich die richtigen Fragen stellen und vor allen die richtigen Antworten auf diese Fragen finden.

Infografik zur Digitalisierung
Infografik: Wer hat Angst vor digital?

1,23 Mrd. täglich aktive Nutzer auf Facebook.

Da sag noch mal einer, Facebook ist tot.

Ganz im Gegenteil: Facebook schafft mit einem Umsatz von 8,81 Mrd. USD und einem Gewinn von 3,57 Mrd. USD einen neuen persönlichen Rekord. Dabei ist zu beachten, dass wir hier von Quartalszahlen, nicht von Jahreszahlen, sprechen. 84% des Umsatzes werden dabei mobil erzielt.

Ehe ich die Zahlen alle aufschreibe, mache ich es mir gerne einfach und kopiere einige Charts, aus dem kürzlich veröffentlichten Bericht:

Facebook Q4/2016_1

Quelle: FB Pressemitteilung

Die wertvollsten Marken im Jahr 2017.

Alle Jahre wieder veröffentlicht Brand Finance die Studie „Brand Finance – Global 500“ mit den 500 wertvollsten Marken weltweit. Am 1. Februar war es wieder soweit und die neue Studie wurde veröffentlicht.

Wie berechnet Brand Finance den Markenwert?

Die Berechnung des Markenwerts basiert auf zwei Messgrößen: die Bilanz des Unternehmens und die Markenstärke (Brand Strength Index (BSI)). Dabei ist die Markenstärke ein Konglomerat unterschiedlicher Kennzahlen. Zu ihnen gehören Investitionen in die Marke (z.B: Marketing- oder Mediaspendings), Mitarbeiterzufriedenheit und nicht zuletzt die Kundenbindung an das jeweilige Unternehmen.

And the winner is… Google

Nachdem im letzten Jahr noch Apple (Markenwert: ca. 95 Mrd. Euro) den Platz an der Sonne inne hatte, wurde der Konzern in diesem Jahr von Google (ca. 97 Mrd. Euro) abgelöst. Nach fünf Jahren ist Google damit wieder die wertvollste Marke der Welt.

Die Top 10 setzen sich dabei aus neun US- und einem chinesischen Unternehmen zusammen:

  1. Google
  2. Apple
  3. Amazon.com
  4. AT&T
  5. Microsoft
  6. Samsung Group
  7. Verizon
  8. Walmart
  9. Facebook
  10. ICBC

Weiterhin zeigen Tech-Unternehmen ihre Dominanz. Einzige Ausnahmen in den Top 10 sind mit Walmart und ICBC ein Einzelhändler und eine Bank.

Die stärkste Marke der Welt heiß Lego

Wenn wir den Fokus aber weniger auf den Markenwert, sondern die Markenstärke legen, erhalten wir ein ganz anderes Bild. Die stärkste Marke der Welt heißt nämlich Lego. Als Begründung werden Kooperationen, Lizenzgeschäfte und die Lego-Filme genannt.
Dahinter folgen die Marken Google, Nike, Ferrari und Visa.

Wie haben die deutschen Unternehmen abgeschnitten?

Die fünf wertvollsten deutschen Marken kommen mit BMW (Platz 17; -2), Deutsche Telekom (19; -1), Mercedes-Benz (21; -1), Volkswagen (41; +15), und Siemens (45; +9) überwiegend aus der Automobilbranche.

Nachdem VW im letzten Jahr aufgrund des Abgasskandals noch einen ordentlich Satz nach unten gemacht hat, hat sich das Unternehmen in diesem Jahr wieder gefangen. 2016 war mit über 10 Millionen weltweit ausgelieferten Fahrzeugen (+2,8%) wieder ein starkes Jahr. Es war sogar so stark, dass es gelungen ist Toyota als absatzstärksten Automobilhersteller zu überholen.
Mit einem BSI-Wert von 85 (2016: 79) konnte VW den Abgasskandal hinter sich lassen und sich als drittwertvollstes Unternehmen platzieren und ist damit an Mercedes-Benz (von 85 auf 80) und BMW (von 86 auf 84) vorbeiziehen.

Stärkste deutsche Marke ist Niveau Dahinter folgen noch Porsche und Volkswagen.